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Text und Kommentar in einem Band In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene KommentareText und Kommentar in einem Band In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene KommentareText und Kommentar in einem Band In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare


8 thoughts on “Suhrkamp BasisBibliothek (SBB), Nr.18, Der Prozeß

  1. says:

    Für das Werk Kafkas gibt es sehr unterschiedliche Deutungen die von religiösen Motiven bis zu politischen Betrachtungen reichen Die fundiertesten Betrachtungen stammen von seinem Freund Max Brod der sie sicher mit einiger Berechtigung vorbringt Aber in neuerer Zeit führten zB Theodor W Adorno an dass es womöglich in beruflicher Tätigkeit begründet liegen kann dass es auch um Macht und Ausübung der Macht gehen könnte der ein zeitgenössischer normaler Mensch am Beginn des 20 Jahrhunderts hilflos ausgesetzt war In der heutigen Zeit gewinnen Kafkas Romane deswegen wieder an Popularität weil eines seiner Hauptthemen eben jene Macht ist die sich aus einer anonymen uelle speist undoder einer anonymen Stelle ausgeübt wirdFranz Kafka 1883 – 1924 war ein tschechischer Autor der die Schriftstellerei immer nur im Nebenberuf betrieb Er war Jurist von Beruf sogar ein promovierter Dr jur Von 1901 bis 1906 hatte er kurze Zeit Germanistik im Nebenfach studiert Ab 1908 ging als Jurist zur »Arbeiter Unfall Versicherungs Anstalt« wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1922 blieb Franz Kafka schrieb in deutscher Sprache und hinterließ viele Textfragmente Dass das vorliegende Werk zu lesen ist verdanken wir seinem Autorenkollegen Max Brod der Kafkas unvollendete Romane – gegen dessen erklärten Willen – nach dem Tod veröffentlichteZum Buch „Der Prozess“ soll angeblich in den Jahren 191415 entstanden sein erschien aber erst 1926 nach dem Tod des Autors; Herausgeber war Max Brod Wie aus autobiographischen Aufzeichnungen hervorgeht ist mit dem Prozess nicht etwa ein Gerichtsverfahren an einem ordentlichen Gericht gemeint was man bei einem promovierten Juristen schnell vermuten kann sondern der Text ist von einem Gespräch inspiriert das Kafka mit seiner ehemaligen Verlobten hat führen müssen da dieser einen „verfänglichen“ Briefwechsel in der Freundin seiner Verlobten gepflegt hatte Dieses Gespräch erlebte er wahrscheinlich nicht zu Unrecht als Anklage ohne ein Verbrechen begangen zu habenUnd so ist es auch in diesem Roman zu lesen Der Protagonist des Romans ist der Bankangestellte Josef K Er wird am Morgen seines 30 Geburtstages verhaftet ohne sich einer Schuld bewusst zu sein Er erfährt nicht weswegen er verhaftet wurde und kommt nicht in Haft und geht weiter seiner Arbeit nach Er würde sich gerne rechtfertigen – wobei er nicht einmal ahnt für was er sich rechtfertigen müsste Vergeblich versucht er herauszufinden weshalb er angeklagt wurde und wie er sich rechtfertigen könnte Josef K versucht verzweifelt Zugang zum Gericht zu finden doch auch dies gelingt ihm nicht Das Thema nimmt mehr und mehr von ihm Besitz und obwohl er sich erst nicht damit beschäftigen will versucht sich abzulenken beschäftigt er sich bald mit nichts mehr anderemAuch die Leserinnen sind Teil des Spiels auch wenn wir es noch so gerne erfahren würden auch wir wissen nichts nicht ob es überhaupt einen Prozess geben wird nicht ob er vielleicht schon begonnen oder beendet ist nicht ob es ein Urteil gab Und K ist nach fast einem Jahr der Unsicherheit ein zerrütteter Mann der sich letztlich einem nicht greifbaren mysteriösen Urteilsspruch beugen will von dem er nichts weiß Aber das Ergebnis des Prozesses wird ihm am Vorabend seines 31 Geburtstags offenbartDieser Text wird durch ineinanderfließende Zeiten unlogische Ortsbezüge und sich scheinbar verselbständigende Objekte teilweise schwer lesbar und daraus wurde das sprichwörtlich „kafkaeske“ als Bezeichnung für eine völlig unklare sogar widersprüchliche und nicht zu beeinflussende missliche Lage Auch in diesem berühmten Buch nimmt Kafka die Fremdheits und Ohnmachtserfahrungen des Totalitarismus vorweg obwohl der Ausgangspunkt ein ganz privater gewesen ist und der Roman wirkt wie ein abwärts gerichteter Sog in dem man einmal hineingeraten auf irgendeine nicht identifizierbare Ebene hinab gezogen wird die einem zum Teil unangenehme Momente bereitet Wer je die labyrinthischen Texte von Franz Kafka auf sich hat wirken lassen hat hat eine Ahnung davon was Sprache vermag


  2. says:

    Zum Haare raufen Der Klassiker von Kafka war für mich das erste Buch von Kafka Die Geschichte über die Verurteilung wegen einem Verbrechen das es eigentlich nicht gab oder nie erläutert wurde ist schlichtweg zum Haare raufen Der Angeklagte K wurde von jetzt auf nachher aus seinem geruhsamen Leben bei einer Bank gerissen Und morgens in seinem Mietzimmer aufgesucht von BeamtenPolizistennormale Bürger?Diese faselt dann irgendwas von Verbrechen und assen sein Frühstück auf Seine Kleidung wollten diese auch gleich mitnehmen Es fing also schon ganz krass für unser heutiges Verständnis an K konnte den Status der Besucher nicht klären weil diese sich nicht auswiesen Und K nahm es vorerst mal so hin Welches Verbrechen er angeklagt wurde hat er auch nie intensiv nachgefragt K drehte sich um sich selbst und klar logische Handlungen waren von ihm nicht zu erwarten Das Buch ist flüssig geschrieben und man ist mit jeder Seite weiter erstaunt wie sich das alles entwickelt Sprich die ganze Gesellschaft hat irgendwie mit diesem FallGericht zu tun Die Vorverurteilung für K war bei allen Bürgern schon gegebenDas Ende war dann erschreckend aber aufgrund der düsteren morbiden Geschichte irgendwie auch schlüssig


  3. says:

    Dem Leser wird schnell klar Dieser Prozess wird anders Das fängt natürlich schon damit an dass es offenbar gar kein Verbrechen oder Ähnliches gegeben hat aber auch durch das Verhalten der Beamten wird dieser Gedanke bestätigt So wird K wie er im Buch meist genannt wird zwar verhaftet jedoch nicht weggesperrt Im Gegenteil Er kann sein Leben normal weiterführen kann wie gewohnt zur Arbeit gehen und sich frei bewegen Dies führt jedoch dazu dass K diesen – durchaus merkwürdigen – Prozess zunächst nicht gerade ernst nimmt Doch als auch ihm bewusst wird dass sein Urteil nicht von einem normalen Gericht geführt wird beginnt er endlich damit sich mehr mit seinem Schicksal zu befassenZu Beginn des Romanes hatte ich einige Schwierigkeiten damit die Taten und Unternehmungen von K nachzuvollziehen Teilweise schienen mit seine Gedanken etwas zu übertrieben und nur durch falsche Interpretationen von Situationen vorgegeben Mir wurde dann jedoch klar dass dies einfach zum Charakterbild von K gehört und kein „Fehler“ der Autors warDas Buch hat mir deutlich besser gefallen als „Die Verwandlung“ was unter anderem auch daran lag dass ich diesmal mehr das Gefühl hatte dass uns der Autor etwas mitteilen möchte Was das ist kann jeder führ sich selbst entscheiden denn es gibt scheinbar viele Ansätze das Gelesene zu Interpretieren Ich persönlich hatte das Gefühl dass es um die „Verurteilung durch die Gesellschaft“ geht Denn im Buch scheint jeder dem K begegnet etwas mit den Gericht zu tun zu haben und gleichzeitig scheint keiner zu wissen was der eigentliche Grund für die Verurteilung ist Man macht einfach mitDer Schreibstil war gewohnt nüchtern und flüssig zu lesen Es gab zwar nie eine große Spannung aber dennoch war der Inhalt sehr interessant und die Idee davon hat mir einfach gefallenFazit Ein interessanter Roman Kafkas der einigen Platz für Interpretationen lässt und sich sehr gut lesen lässt Durchaus lesenswert


  4. says:

    I woud give it 0 if I could This ebook is riddled with spelling? mistakes that make the text nonsensical I am German and wanted to read this book again but this I can't Is it a mix of German and Dutch? I don't know I can't bear than 2 pages Complete waste of money Don't buy the ebook get a printed copy it's worth it as it's a great book


  5. says:

    I got this to keep rather than read again Kafka is narrow but still relevant and chilling


  6. says:

    This tale of how faceless bureaucracy frustrates the individual's attempt to find reason logic or stability in the world is a one work incarnation of the term Kafkaesue Kafka lures us onto a stage which is familiar and opaue in which his players are crushed by the forces that weigh on them from above Destined to be paraded along with Crime and Punishment in the pockets of self conscious intellectuals everywhere we can at least rest in the knowledge that scary though Kafka's world is the real world just doesn't work that way


  7. says:

    My German is far from good enough to read this with any pleasure but I found it useful to have this as a backup to the translation I bought at the same time This is one of the many areas where free Kindle really scores


  8. says:

    Although written early in the 20th century this book becomes relevant with time It's always a thrill to read in a foreign language and this text is uite accessible In this edition the print is rather small for my old eyes Hence only 4 stars